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Gibt ein User ein Stichwort in eine Suchmaschine ein, so erscheint anschließend die SERP, die Ergebnisseite. Sie listet die Suchergebnisse auf. Bei Google und vielen anderen Suchmaschinen werden in der Grundeinstellung die ersten zehn Ergebnisse angezeigt. Die weiteren Ergebnisse – die Anzahl der Suchergebnisse wird oberhalb der Liste genannt – kann der Benutzer über weitere Ergebnisseiten erreichen. Diese Search engine results page (SERP) stellt gleichzeitig das Objekt der Begierde dar. Denn, wer hier oben steht, kann auf viele Besucher hoffen. Aus der Sicht der User ist der oberste Eintrag gleichsam „ die erste Adresse“. Die Surfer, die sich die Mühe machen, auch auf den folgenden Ergebnisseiten nach relevanten Websites zu suchen, sind deutlich geringer. Das viel umworbene Ranking der Suchmaschinen entscheidet darüber, wer oben als erster auf der SERP steht. Dabei können die Ergebnisse von Suchmaschine zu Suchmaschine variieren, da auch die Maßstäbe für das Ranking unterschiedlich sind. Auch kann sich die SERP bei einer erneuten Suche mit demselben Stichwort ändern, wenn dieser Themenbereich von neuen Seiten umworben wird. Wie sich die Bemühungen der Internet-Anbieter auf diese Ergebnisseiten, deren Ranking nach Qualitätsmaßstäben der jeweiligen Suchmaschinen entstehen, auswirken, lässt sich zum Beispiel anhand von Druckern feststellen. Gibt man den Namen eines Druckers in die Suche ein, der seit Jahren nicht mehr gebaut wird, so findet man in der Regel eine Reihe von Websites, die entsprechende Druckerpatronen anbieten. Aufgrund der aufwändigen Seiten mit zahlreichen Verlinkungen werden die Websites der Patronenhersteller wichtiger als die Seiten der Druckerhersteller, die das entsprechende Gerät vielleicht nur noch in einer Archiv-Liste namentlich erwähnen. Die Herstellerseite mit Informationen zum Gerät selber befindet sich dann vielleicht auf einer der nachfolgenden Seiten der ersten SERP.
Besser gefunden werden = mehr verkaufen!